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Linde: Technologie aus der Intralogistik für das autonome Fahren

  • 24/03/2014, 84. Internationaler Auto-Salon Genf

  • Linde Material Handling unterstützt die Vision vom selbstfahrenden Auto im neuen Konzeptfahrzeug „XchangE“ der Schweizer Rinspeed AG

 

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Mit der vollelektrisch angetriebenen Reiselimousine „XchangE", einem Highlight des diesjährigen Autosalons, hat Rinspeed Chef Frank M. Rinder-knecht das autonom fahrende Auto aus Fahrersicht gedacht. Er beant-wortet die entscheidende Frage: Was tun bei 140 km/h auf der Autobahn, wenn das Fahrzeug selbst lenkt? Dass der Fahrer die gewonnene Zeit auch ruhig geniessen kann, dafür sorgt die Konnektivitätslösung connect: von Linde Material Handling. Die Hardware-Einheit von connect: erfasst und überträgt die technischen Fahrzeugdaten des „XchangE", die notwendig sind, um den autonomen Fahrbetrieb zu überwachen. Welchen Nutzen es darüber hinaus hat, Fahrzeuge mit IT-Systemen zu vernetzten, zeigt Linde Material Handling mit der Deutschen Telekom. Dazu fungiert der „micro-MAX" - das App-Mobil mit Elektroantrieb von Linde MH, das 2013 in Genf Premiere feierte - in diesem Jahr als Linde Servicefahrzeug und steht für die Verknüpfung von Linde connect: und der Telekom-App Arrival Control, die derzeit als Serviceerweiterung bei Linde MH getestet wird.

Mit der im „XchangE" verbauten Data-Logging & Transfer-Einheit stellt Lin-de Material Handling die Funktionalität und Leistungsfähigkeit seiner con-nect: Produktsuite dar. Diese Konnektivitätslösungen werden heute und künftig in den eigenen aber auch fremden Flurförderzeugen eingesetzt, um einzelne Geräte oder ganze Fahrzeugflotten effizient zu warten, zu betreiben und zu steuern. Zudem übernimmt Linde connect: im „Xchan-gE" auch die intelligente Zugangskontrolle mit RFID-Technologie.

„Auch wenn bei der Vernetzung von Autos die Verkehrssicherheit und beim Materialfluss Planbarkeit und Wirtschaftlichkeit im Mittelpunkt stehen - die technischen Anforderungen gleichen sich: Unzählige Fahrzeug- und Sensordaten müssen erfasst und aggregiert per Mobilfunk oder andere Standards zu Servern übertragen werden," erklärt Maik Manthey, der als Leiter des Linde Geschäftsbereichs New Business & Products auch für das Geschäftsfeld Connected Solutions verantwortlich ist. „Dort greift dann ein Staplerleit- oder Flottenmanagementsystem oder eben eine Betriebsplatt-form, wie beim „XchangE", auf die Daten zu und verarbeitet sie."

Die Verknüpfung von Linde connect: und der Telekom-App Arrival Control mit dem „microMAX" als Servicefahrzeug schlägt die Brücke zwischen der Vision „XchangE" und der Automatisierung von Prozessen, die heute schon durch die Vernetzung von IT und Maschinen zu realisieren sind. Die Arrival Control-App ist eine Business-Lösung für Service- und Logistikunternehmen, über die der Kunde per SMS, E-Mail oder Internet minutengenau den ak-tuellen Standort und die voraussichtliche Ankunftszeit eines Monteurs oder einer Warensendung verfolgen kann. Die Deutsche Telekom und Linde Material Handling haben einen Kooperationsvertrag geschlossen, um den Einsatz der Arrival Control-App als Serviceerweiterung im Geschäftsbereich Customer Services zu testen.

Durch einen weitgehend automatisierten Prozess von der Erfassung und Übertragung des Fehlercodes am Fahrzeug, über die Ersatzteilbestellung und die Disponierung des Servicetechnikers (connect:) bis hin zur fortlau-fenden Information des Kunden (Arrival Control) über den Status der Servi-ceprozesse, ergeben sich grosse Zeiteinsparungen sowie ein hohes Mass an Transparenz und Planbarkeit für den Kunden. Die Ausfallzeit des defek-ten Fahrzeugs wird minimiert und die Serviceprozesse verkürzt, da z.B. un-nötige Anfahrten für die Fehlerdiagnose entfallen. Das bedeutet höhere Wirtschaftlichkeit und schont die Umwelt.

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