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Zusammen mit dem Fraunhofer Institut für Bauphysik (IBP) hat Linde Material Handling eine wissenschaftliche Methodik zur umfassenden Bewertung der Umweltwirkung seiner Gabelstapler und Lagertechnikgeräte im gesamten Produktlebenszyklus entwickelt und Ökobilanzen für die sieben wesentlichen Produktgruppen des Unternehmens erstellt. Die Methodik sowie die resultie-renden Bilanzen wurden vom TÜV-Rheinland geprüft und zertifiziert. Auf der ‚World of Material Handling‘ in Mainz überreichte heute Dr. Jörg Schlösser, Geschäftsführer der TÜV Rheinland LGA Products GmbH, die TÜV-Zertifikate offiziell an Theodor Maurer als den Vorsitzenden der Geschäftsführung von Linde Material Handling.

"Wir arbeiten mit jeder neuen Baureihe daran, die ökonomische und ökologi-sche Nachhaltigkeit unserer Produkte weiter zu verbessern," stellte Maurer anlässlich der Übergabe fest. „Nun haben wir ein unabhängig geprüftes In-strument an der Hand, das uns hilft dies noch effektiver und zielgerichteter zu tun. Zudem können wir anhand dieser Ökobilanzen unseren Kunden transpa-rent aufzeigen, wie sich der Einsatz unserer Fahrzeuge auf ihre eigene Um-weltbewertung auswirkt." Mit der Bilanzierung nach ISO 14040 und 14044 wur-de die Umweltwirkung der Produktgruppen verbrennungsmotorische Gegen-gewichtsstapler, elektrische Gegengewichtsstapler, Schubmaststapler, Nie-derhubwagen und Hochhubwagen sowie von Kommissioniergeräten und Schleppern erfasst und bewertet.

Ganzheitlicher Bilanzierungsansatz

Dr. Schlösser hob hervor: „In der heutigen Zeit sollten Unternehmen stets die Umweltauswirkungen des eigenen Handelns im Blick haben. Daher ist es sehr begrüssenswert, wenn sich Linde Material Handling nicht nur der Verantwor-tung für Nachhaltigkeit im Unternehmen bewusst ist, sondern die zahlreichen Massnahmen durch eine unabhängige und neutrale Zertifizierung auch transparent macht." Der methodische Ansatz von Linde Material Handling ist in zweierlei Hinsicht umfassend: Das ist zum einen die ganzheitliche Betrach-tung des Lebenszyklus der Fahrzeuge - von der Rohstoffgewinnung, der Her-stellung jedes einzelnen Bauteils über Transport und Nutzungsphase mit Servi-ce bis hin zur Verwertung der Fahrzeugkomponenten. Zudem berücksichtigt Linde Material Handling nicht nur die CO2-Emissionen sondern bezieht alle umweltrelevanten Aspekte wie Ozonbildung, Gewässereintrag, Bodenver-sauerung, Primärenergieverbrauch und Treibhauseffekt mit in die Analyse ein.

Ökobilanz als Steuerungsinstrument

Die Abteilung Ganzheitliche Bilanzierung des Fraunhofer IBP unterstützt die Nachhaltigkeitsbewertung bei Linde MH unter anderem mit einem Software- und Datenbanksystem, mit dem sich komplexe Systemmodelle abbilden und wissenschaftlich fundiert auswerten lassen. Ziel ist es, die Erkenntnisse der Ö-kobilanzierung bereits im Design- und Entwicklungsprozess einzusetzen, um konkrete Zielsetzungen für die nächste Fahrzeuggeneration umzusetzen. Dar-über hinaus kann die Umweltwirkung technischer Veränderungen wie z.B. der Einsatz von Lithium-Ionen-Batterien simuliert und geprüft werden. Die TÜV-zertifizierten Methodik ermöglicht zudem, jederzeit weitere Produktgruppen, Sonderkonfigurationen oder einzelne Produkte zu bilanzieren, um beispielswei-se besondere Kundenanforderungen zu erfüllen.

„Auch wenn ein wesentlicher Teil der Umweltwirkungen während der Nut-zungsdauer entstehen, liefern uns die Umweltbilanzen wertvolle Informatio-nen, wie wir auch unsere Produktionsprozesse noch energieeffizienter und ressourcenschonender gestalten können", erklärte Dr. Holger Hoppe, der bei Linde Material Handling das Nachhaltigkeitsmanagement leitet. Der Leiter des Geschäftsbereichs Neufahrzeuge, Dr. Ralf Dingeldein betonte abschlies-send: „Wir wollen nicht nur bei der Effizienz unserer Fahrzeuge eine Vorreiter-rolle übernehmen. Auch Nachhaltigkeitsthemen wie Sicherheit am Arbeits-platz, umweltbewusste Produktion und gesundheitsgerechte Arbeitsbedin-gungen spielen eine wichtige Rolle für uns."