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Linde: connect - vernetzt auch ältere Stapler

  • 14/05/2014, Mainz

  • Die neue Generation der Linde Material Handling Flottenmanagementlösung: modularer Aufbau, kabelloser Datentransfer, integriert Bestandsfahrzeuge

 

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Im vergangenen Jahr etablierte Linde Material Handling das Geschäftsfeld Connected Solutions, um die Expertise im Bereich Flottenmanagement, Logis-tik-IT und Konnektivität in einem Kompetenzzentrum zu bündeln. Auf der World of Material Handling stellt das Geschäftsfeld nun die neueste Generation der Flottenmanagementlösung von Linde vor. Die connect: Produktfamilie be-steht aus einer lokalen Datenbank sowie einem Cloud-basiertem Datenportal, einer neuen Verwaltungs- und Analysesoftware sowie einer Reihe von Soft-waremodulen, die je nach Kundenanforderung zu individuellen Funktionspa-keten zusammengestellt werden. Hardwareseitige Kernkomponenten der Flot-tenlösung sind die connect: Access Management Unit und die connect: Data Unit, die Gabelstapler oder Lagertechnikgerät per Bluetooth oder Mobilfunk mit der lokalen Datenbank oder Servern der Linde Data Cloud vernetzen. Lin-de Material Handling legt besonderen Fokus darauf, Bestands- und Fremd-fahrzeuge ebenfalls in das Flottenmanagementsystem connect: einzubinden und bietet die connect: Hardwarekomponenten daher auch als Nachrüstlö-sung an.

„Die fortschreitende Digitalisierung industrieller Prozesse - Stichwort Industrie 4.0 - erfordert einen immer flexibleren und effizienteren Maschineneinsatz, auch in der Intralogistik", konstatiert Maik Manthey, der als Vice President New Business & Products auch das Geschäftsfeld Connected Solutions ver-antwortet. „Wir haben unsere Software- und Serverkapazitäten entsprechend weiterentwickelt, um unseren Kunden effektiv dabei zu unterstützen ihre Flot-ten effizient zu managen, die Warenströme in ihren Betrieben und Lagern bes-ser zu steuern und ihre Fahrzeuge in die notwendigen IT-Geschäftsprozesse einzubinden." Die Produktfamilie connect: umfasst sechs Funktionalitäten - connect:ac (access) für Fahrerauthentifizierung, connect:dt (data) für die Erfassung der Fahrzeugdaten wie Betriebsstunden, Sensorikdaten, Fehlerco-des usw., connect:an (analysis) für Berichterstellung und Auswertung und connect:in (integration) für die Anbindung der connect: Plattformen an ü-bergelagerte Warenwirtschafts- oder ERP-Systeme. Mit connect:tr (tracking) und connect:at (automation) sind Lokalisationsfunktionen und Lösungen für teilweise autonomes Fahren in Planung. Die Funktionalitäten werden durch Kombination verschiedener Softwaremodule realisiert und fortlaufend um neue Softwaretools erweitert.

Über die Online-Plattform connect:portal kann der Nutzer auf alle per Fern-übertragung gesammelten technischen Fahrzeugdaten zugreifen, ortsunab-hängig mit dem Computer oder mobilen Endgeräten. Mit der neuen Verwal-tungs- und Analysesoftware connect:desk, die dezentral beim jeweiligen Flot-tenbetreiber installiert ist, werden Fahrzeuge und Fahrer zugeordnet und or-ganisiert, Fahrberechtigungen, Führerscheinklassen sowie Schulungen und Trainings verwaltet. Wartungsplanung, Nutzungsanalyse, Flottenoptimierung, Schockberichte, Fahrer- und Fahrzeugberichte laufen ebenfalls auf dieser de-zentralen Plattform. Die Funktionen von connect:desk sind individuell nach Kundenanforderung skalierbar und die Plattform ermöglicht auch den Zugriff und die Verarbeitung von in der Linde Data Cloud gespeicherten Fahrzeug-daten.

„In der Regel werden die Fahrzeuge einer Flotte nur teilweise ersetzt, auch Fahrzeuge verschiedener Hersteller sind gelegentlich im Einsatz. Insofern sind die technischen Voraussetzungen für den kabellosen Datentransfer meist un-terschiedlich oder nur teilweise gegeben", erklärt Maik Manthey. „Dafür ha-ben wir Nachrüstlösungen entwickelt, die sowohl Bestands- als auch Fremd-fahrzeuge kabellos vernetzen." Sowohl die connect: Data Unit als auch die connect: Access Management Unit mit PIN-Code- bzw. RFID-Lesegerät sind als Nachrüstkits verfügbar. Die connect: Data Unit wird über das Mobilfunk-netz mit Updates oder neuer Software bespielt und kann so ohne Eingriff am Fahrzeug zusätzliche Steuerungs- und Sensordaten erfassen und übertragen. Für die dezentrale Anbindung von Staplern oder Lagertechnikgeräten, die bislang nur über Kabel kommunizieren können, wird ein Bluetooth-Nachrüstkit angeboten.

"Schon bald werden wir die Fahrzeugdaten in der Linde Datencloud nutzen, um auch unsere eigenen Serviceprozesse wesentlich effizienter zu gestalten", so Manthey abschliessend. „Wir werden zum Beispiel Fehlercodes automa-tisch erfassen und übertragen und damit nicht nur die Anfahrt zur Fehlerdiag-nose einsparen, sondern auch Wartungsarbeiten präventiv vorziehen, schwe-rere Defekte am Fahrzeug vermeiden und auch die Ersatzteilbestellung au-tomatisieren. Das bedeutet mehr Transparenz, schnellere Prozesse und höhere Fahrzeugverfügbarkeit für den Kunden."

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