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Das Schweizer CO2-Gesetz legt den Grundstein für eine nachhaltige Energie- und Klimapolitik. Es setzt zum Ziel, den CO2-Gehalt der Luft aus der Verbrennung von fossilen Energien um zehn Prozent zu senken. Ausgangsjahr ist das Jahr 1990. Betriebe und öffentliche Einrichtungen sind diesbezüglich nachweispflichtig. Grund genug für viele Unternehmen, ihren Energieaufwand erheblich zu senken. Die Flughafen Zürich AG entschied sich unter anderem deshalb dafür, beim Bau eines neuen Fracht- und Logistikzentrums 33 schnell laufende Spiraltore von Efaflex einzubauen.

"Wenn wir die Wärmedämmung erhöhen können, kann die Gesamtenergiebilanz niedrig gehalten werden, was sich wiederum positiv auf unsere CO2-Bilanz auswirkt. Wir müssen bestimmte Werte einhalten und darüber berichten", erklärt Karl Kappeler. Er ist der Projektleiter Türen und Tore bei der Flughafen Zürich AG.

Öffnungszyklen und Öffnungsgeschwindigkeit spielten für die Planer bei der Auswahl der Tore eine Rolle. „Schon bei dem Einsatz von ein oder zwei Toren ergibt sich Potenzial zur Energieeinsparung", erklärt Karl Kappeler. „Wenn man diese Komponenten aber auf ein Gebäude mit einer Frontlänge von 210 Metern und mindestens 30 Außenöffnungen überträgt, fällt die durch die Tore gesparte Heizenergie durchaus ins Gewicht."

Vor dem Bau der neuen Halle haben sich die Planer mit unterschiedlichen Torsystemen verschiedenster Anbieter befasst. Die bestehende Frachthalle ist mit Innen- und Abschlusstoren ausgerüstet. „Diese Tore sind langsam, weshalb sie häufig offen stehen, weil den Fahrern die Wartezeit für die Öffnung zu lange dauert."

"Wir entschieden uns schließlich für Spiraltore von EFAFLEX, weil dieser Tortyp sowohl die Vorteile eines flexiblen Innentores als auch gleichzeitig die Vorteile eines massiven Verschlusstores in einer Baueinheit vereint", so Kappeler. Gegenüber herkömmlichen Doppeltorlösungen sind die neuen Fassadentore jetzt grundsätzlich geschlossen. Nur im Bedarfsfall erfolgt eine gezielte Öffnung über Befehlsgeber. Alle Torsteuerungen sind so eingestellt, dass nach dem Passieren der Durchfahrt sofort eine vollautomatische Schließung eingeleitet wird. „Mit dem Einsatz von Durchgangstüren für Personen haben wir eine nutzerfreundliche Lösung umgesetzt. Mitarbeitende nutzen die großen Tore nur noch für den Materialtransport", erklärt der Projektleiter.

Der geringe Wartungsaufwand ist bei der Auswahl von Toren ein ebenso wichtiger Faktor, wie das schnelle Öffnen und Schließen. Die neue Speditionshalle am Flughafen Zürich ist an fünf Speditionen vermietet. Würden Tore ausfallen, könnte es zu Verzögerungen im Frachtverkehr kommen. Die angemieteten Flächen im Logistikzentrum sind begrenzt, somit würden schnell Platzprobleme auftreten. Ebenso kämen die Sendungen dann zu spät zum Flug und würden ihre Adressaten nicht pünktlich erreichen.

In Verbindung mit dem Toreinbau wurde auch das vom Flughafen eingesetzte Instandhaltungspersonal auf die neuen Torsysteme geschult, sodass man sich vor Ort jederzeit auch selbst helfen kann. „Im Notfall ist Efaflex Swiss in unmittelbarer Nähe, falls doch einmal die Hilfe eines Fachmanns oder Verschleißteile benötigt werden sollten. Und das ist für uns sehr wichtig", betont der Projektleiter.

Bei einem Frachtaufkommen von 415`035 Tonnen im Jahr 2011 und rund 30.000 Tonnen Post muss die Infrastruktur des Flughafens Zürich perfekt funktionieren. Eine hochwertige Betriebsausrüstung gehört ebenso dazu wie zuverlässige starke Servicepartner. Die neue Logistikhalle mit ihren Schnelllauftoren passt maßgenau in dieses Konzept als auch in das Sicherheitssystem des Flughafens. Karl Kappeler zieht Resümee: "Wir sind sehr zufrieden mit den Efaflex-Toren, ebenso die Nutzer der Speditionshalle."

Der Flughafen Zürich ist der größte Airport der Schweiz. Im Jahr 2011 wurde er von über 24.3 Millionen Passagieren frequentiert und 279.001Flugbewegungen wurden registriert. Die Geschichte des Flughafens geht auf das Jahr 1943 zurück, als eine Studie in Auftrag gegeben wurde, die mögliche Standorte für den Bau eines schweizerischen Großflughafens prüfen sollte. Am 14. Juni 1948 wurde der Flughafen Zürich in Betrieb genommen. Seither ist er in fünf Ausbauetappen kontinuierlich gewachsen und verfügt heute über drei Pisten und ebenso viele Docks. Selbst das größte Passagierflugzeug der Welt, der Airbus A380, fliegt Zürich regelmäßig an.